Mir ist, als ob des Himmels Blau verwasche,
was mir verebbend noch am Herzen liegt,
und was sich sterbend meinem Herzen schmiegt,
verglimmt in seiner Farbenglut zu Asche.
Wie aufgerichtet an der leeren Flasche
erlebt mein Geist sich, doch vom Weh besiegt,
das er sich auflud und ihm nie verfliegt,
lügt er sich bloß in seine Manteltasche
ein Stück von allem, das nicht werden konnte,
nur oft erträumt durch sein Verlangen schwebte
wie ein Versprechen, das sich nie erfüllte.
Mir scheint, was meines Himmels Blau besonnte,
erkannte nie, dass es darunter lebte,
bevor mein Dunkeln es in Schatten hüllte.