Hi, Gum!
Eine beklemmende Vision vom Leben in Unterdrückung, in totalitären Systemen, bis hin zu der Tatsache, dass sich die Behörden nicht mal die Mühe machten, einen Grund für die Beseitigung der Frau anzugeben oder die Hinterbliebenen überhaupt zu informieren.
So passiert? Ich könnte mir das als typische DDR-Begebenheit vorstellen. Wie die Erzähler allerdings auf das "Verschwindenlassen auf hoher See" kommen, ist mir schleierhaft. Derlei macht man nicht publik - wie haben sie es erfahren? Oder soll es bloß eine Mutmaßung sein? Zumindest gäbe es einfachere Methoden, sich missliebiger Elemente zu entledigen, als sie heimlich aufs Meer zu schaffen und dort zu entsorgen. Das wäre doch viel zu unsicher: Die Leiche könnte sich losreißen und angespült werden.
Abgesehen von diesem unklaren Punkt: Sehr eindrucksvoll!
LG, eKy