Autor Thema: Der begrabene Traum  (Gelesen 428 mal)

Erich Kykal

Der begrabene Traum
« am: Dezember 05, 2025, 12:47:31 »
Wunderbare Weltgesellschaft!
Friedliches Koexistieren
aller Völker und Allüren
in vereinter Schaffenskraft.

Toleranz und Wohlgefallen,
Mitgefühl und Respektieren:
Keine Sieger, kein Verlieren,
kein In-dunkle-Zeiten-Fallen.

Niemals wird sich dies entfalten!
Trump und Putin ziehen munter
jedes warme Herz herunter
und ersäufen es im Kalten:

Gier und Missgunst, Großmachtträume,
alter Ungeist aus Epochen,
wie Dämonen hoch gekrochen
zwischen aller Völker Säume.

Ach, das Weh ist nicht zu schildern!
Kleiner Geister kleine Träume
dulden keine Zwischenräume,
die ein Miteinander mildern.
« Letzte Änderung: Dezember 13, 2025, 10:42:23 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

gummibaum

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #1 am: Dezember 12, 2025, 22:38:16 »
Ja, lieber Erich, es kommen meist die falschen Leute nach oben, weil die machtgestützte Form des Aufstiegs sie begünstigt. Solange Menschen auf diese Weise geführt sein wollen, und es scheint in ihrer Art zu liegen, ändert sich nichts, verschlimmert sich die Zerstörung höchstens.

Schön geschrieben.
LG g     

Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #2 am: Dezember 13, 2025, 10:45:48 »
Hi Gum!

Wie wahr! Es reduziert sichalles auf diese Wahrheit: Macht erlangt, wer Macht begehrt. Aber wer Macht begehrt, hat ein gravierendes psychisches Problem, ohne das er dieses Bedürfnis gar nicht hätte.

Folge: Soziopathen, Egomanen, Selbstdarsteller, Sadisten und Korrupte regieren in autokratischen Systemen, und dementsprechend geht es in diesen Gesellschaften dann auch zu.

Traurige Grüße, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #3 am: Dezember 21, 2025, 20:17:23 »
Hi Erich,
hast leider Recht - mit diesen "alten weißen Männern hat sich die Welt zwei ziemlich rostige Nägeln getreten....

Kann mir irgendjemand die Frage beantworten , warum gerade Männer ( nicht alle, aber doch deutlich mehr) zum Despotismus neigen?
Ist das ein Problem in der Chemie? Oder klebt da die Naturgeschichte noch wie eine Eierschale überm Großhirn?

Und was gänzlich nicht zu beantworten ist: Wer wählt so jemanden freiwillig  und ohne Zwang?

Träume zu begraben ist tückisch.
Letztlich bleibt doch wieder nur, auf Vernunft und Einsicht zu hoffen. Dass nach einer Ära der Blödheit auch wieder eine Ära der Vernunft kommt.
Weil kein Winter ewig dauert.

Manchmal überwintert die Vernunft halt im Keller.

Lg. Larin

Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #4 am: Dezember 22, 2025, 10:52:40 »
Hi larin!

Da seid ihr Weibchen dran schuld! Jahrzehntausendelang habt ihr euch grundsätzlich nur mit dem stärksten und aggressivsten Männchen paaren woillen (siehe Affenrudel), und das habt ihr jetzt davon: Aggressive Männer, die herrschen wollen, um sich selbst zu bestätigen, ihre Ängste zu sublimieren oder sich Bedeutung zu verschaffen!

Die Erziehungsdoktrin bis ins mittlere 20.Jhdt wirft auch noch immer ihre Schatten (und in weiten Teilen der Welt gilt sie immer noch!), dass der Mann hart und heldenhaft zu sein habe, kampfgestählt und tapfer: Beschützer um jeden Preis. Viele leiten daraus dann auch einen Herrschaftsanspruch ab, und sei es nur über das eigene Eheweib. Und dann gibt es natürlich noch die Missratenen: die Egomanen, die Soziopathen, gezüchtet oder genetisch defekt, und die irren Fanatiker, für die eine geistig freie Welt zu beängstigend ist.

Männer eben.  ;) ::) >:D

LG, eKy
« Letzte Änderung: Dezember 30, 2025, 08:49:53 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #5 am: Dezember 22, 2025, 17:43:02 »
Hi Erich,
na Gott sei Dank wissen wir das jetzt, dass die Frauen an der ganzen Misere Schuld sind wegen ihrem Paarungsverhalten!

Die Frage ist nur: Wollten sie das auch - oder mussten sie es nur?
 Weil die körperliche Überlegenheit der Männer ihnen gar keine andere Wahl ließ? Weil sie gesellschaftlich an den Rand gedrängt wurden( und werden) -versteckt, verhüllt, mundtot gemacht, von Bildung ausgeschlossen, schlechter bezahlt, ....
Weil sie, sobald eine Schwangerschaft eintritt, nicht nur leichter angreifbar sondern auch mit Care Arbeit mehr belastet sind... Das Risiko an einer Geburt zu sterben  trugen ( und tragen! ) sie auch.
Selber Schuld. Warum hams auch a Gebärmutter?
Warum kriegen sie auch Kinder? Zumindest die männlichen könnten sie ja gleich abtreiben( Auslese wie bei den Hühnern)- da wären die aggressivsten Affennachkommen gleichmal von vorneherein dezimiert und der verbleibende Rest  unter Kontrolle...


Selber Schuld, meine Damen! Warum lasst ihr euch auch immerzu schwängern,  vergewaltigen oder umbringen??? ( Oha, sind die vielen Opfer der Femizide nicht gerade jene Frauen, die sich von ihren gewalttätigen Affen trennen und nicht mehr bespringen lassen wollten?)

Aber da können die Männer nix dafür. Die doch nicht....
Niemals. Ned amal denken.

Ach, Erich....
« Letzte Änderung: Dezember 22, 2025, 17:49:31 von a.c.larin »

Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #6 am: Dezember 22, 2025, 20:00:26 »
Hähä - drangekriegt!

Natürlich können die Weiblein genau so wenig dafür wie die Männchen. Evolutionäre Selektion entwickelt sich völlig geistlos auf der Basis fast zufälliger Parameter, und sie erzeugt sowas wie balztanzende Paradiesvogelmännchen mit lebensgefährlichem Prachtgefieder - oder eben kampfbereite Affenalphas.

Dennoch: Die Weibchen hätten ja irgendwann mal klüger sein können und die weniger dominanten Männchen zu ihren Beschälern erwählen können. Bei den Bonobos hat's ja funktioniert - bei unseren Vorfahren offenbar nicht.
Und natürlich können heutige weibliche Opfer dieser Entwicklung nichts dafür, dass sie darunter zu leiden haben. Das habe ich damit auch nie implizieren wollen. Ich habe es rein wissenschaftlich betrachtet. (Zunge raustreck!)

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #7 am: Dezember 23, 2025, 17:47:48 »
hi erich,

neuerdings liebst du es wohl, mich zu provozieren, hä?
ich bin auch nicht persölich gekränkt - nur was man derzeit hört ( und nun hört mans halt, früher blieb es unter dem teppich): die
hohe zahl der femiziden, vergewaltigungen durch den eigenen partner und verbreitung derselben im internet, übergriffe an kindern ( das ist für mich sowieso das allerletzte !) - das alles mit einerm scherz abzutun, dass die "evolution" das so gemacht hat   - nö, das geht für mich gar nicht.

die evolution und die gene mögen bewirken, was sie wollen - es gibt so etwas wie die persönliche verantwortung, und die darf man dem heutigen menschen schon abverlangen, wurscht ob männlein oder weiblein.

lass die zunge liebe drinnen - indianer ( nein: native americans!!) würden jemandem, der mit "gespaltener zunge" spricht, selbige abhacken!

ich wage zu behaupten: machte man das mit missbrauchstätern auch so - es gäbe deutlich weniger! und das ist die crux an der gschicht: dass man bracchiale gewalt wieder (fast) nur mit bracchialer gewalt stoppen kann. das ist das ewig menschliche dilemma.

lg, larin






Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #8 am: Dezember 24, 2025, 11:42:43 »
Hi larin!

Wie im Großen, so im Kleinen. Wo egomanische Staatenlenker wieder mit Soldaten aufeinander losgehen, weil es offenbar wieder opportun ist, mit geschwellter Brust den Harten raushängen zu lassen (in mehrerlei Hinsicht ...), und es wieder in Mode ist, zu hassen und zu wüten, anstatt Konsens und Toleranz zu suchen und zu üben, verwundert es kaum, dass die A.löcher unserer Gesellschaften im Schatten dieser Ereignisse wieder erstarken.

Aber zu deinem Argument; Femizide und Missbrauch hat es immer gebeben, früher sogar mehr als heute, zumindest bei uns. Es hat sich damals bloß keiner, der Nachrichten machte, dafür interessiert - es galt als bedauerlicher, aber 'normaler' Bestandteil menschlichen Miteinanders, dass manche Gewalt über andere ausüben. Zudem galten Frau und Kinder bis vor 2 Generationen noch mehr oder weniger als 'Eigentum' des Mannes, der die Familie ernährte, und niemand wagte sich da einzumischen.
'Geht uns nichts an' galt mehr als eine öffentliche Ächtung solcher Prügelmänner. Man mischte sich in andere Familienangelegenheiten nicht ein, das galt als ungeschriebenes Gesetz. Gerade Gewalt gegen Kinder wurde als normale Erziehungsmaßnahme angesehen, sogar noch lange nach dem gesetzlichen Verbot dazu. Sogar meine Eltern sahen es so: Mama war öfter mal mit dem Teppichpracker hinter mir her, ehe ich in die Volksschule ging, und Ohrfeigen konnten sie beide austeilen, bis ich aufs Gymnasium kam.

Beziehungstaten schafften es damals bestenfalls als Fußnote auf Seite 5 in die Nachrichten oder Zeitungen und wurden vor allem nicht weiter diskutiert. Es galt als 'normal', dass manche Männer eben unbeherrscht waren. Heute wird jeder Femizid ausführlich medial ausgeschlachtet, und vor allem gibt es (endlich) eine anhängige Dauerdebatte dazu. Es gilt nicht mehr als 'normal' im Rahmen der Gauß'schen Kurve der Normverteilung unseres Sozialverhaltens, denn die 'Opfer' nehmen so ein Handeln einfach nicht mehr wortlos hin.

Von der 'gsundn Watschn' bis zum Frauenmord: Wir sind senibilisiert. Dennoch geschieht es weiterhin, und wenn die Faschisten wieder ans Ruder kommen, wird es vielleicht sogar wieder erlaubt sein, Weib und Brut zu 'züchtigen', um sie auf die dann wieder vertretene Linie zu bringen: Dass der harte Mann der Herrscher sei, und basta! Und aufsässige Eheweiber oder (Gott bewahre!) schwule Kinder wird es dann auch nicht mehr geben (dürfen) - eher schlägt man sie tot.

Hominus homini lupus est.

LG, eKy
« Letzte Änderung: Dezember 30, 2025, 08:51:20 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #9 am: Dezember 26, 2025, 19:20:29 »
Teppichpracker und Ohrfeigen ?  Was für ein Wahnsinn! Das  tut mir so leid für dich!

Ich hatte wohl mehr Glück: Das gab es in meiner Kindheit nie!

Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie als Kind "Scheitl knien" hätte sollen. Sie habe sich aber geweigert. Die Mutter war so hart . Ihr Vater war aber gütiger. In der Schule entdeckte sie die Literatur und die Schönheit der Sprache. Das hat ihr den Weg gewiesen, einen anderen Weg zu gehen.
Belastet durch die Vergangenheit blieb sie zeitlebens.

Dennoch war sie das Beispiel: Jeder einzelne kann etwas zum Besseren verändern.

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf - aber er muss es nicht bleiben!

Lg, larin

Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #10 am: Dezember 27, 2025, 11:19:10 »
Hi larin!

Auch meine Mutter musste noch 'Scheitlknien'. Undenkbar heute, dass die Klassen damals einzeln mit Holz beheizt waren, und jedes Kind täglich im Winter einen Scheit mitbringen musste, um die Klasse einigermaßen warm zu halten. In den ersten Stunden fror man sich aber so oder so die Finger ab, weil es dauerte, einen so großen Raum zu beheizen.
Beliebt als Strafen waren auch: Stockhiebe auf die Finger, vorne oder rückseitig, und die Kinder mussten die Hände selbst vorstrecken. Oder Erniedrigungen vor der gesamten Klasse. Das war damals normaler Usus, und keiner regte sich darüber auf. Die 'gsunde Watschn' als Sinnbild für jegliche Gewalt gegen Kinder galt noch bis in meine eigene Kindheit hinein als weitgehend anerkanntes, probates Mittel und 'Erziehungsargument'.
So waren meine Eltern aufgewachsen, und so gaben sie es weiter, auch wenn meine Eltern sich 'möglichst' damit zurückhielten im Vergleich zu manch anderen. Das Versohlen mit dem Teppichklopfer war nie so fest, dass es mehr schmerzte als eine Ohrfeige an der Kehrseite, was mich weinen ließ, war eher der Akt der Demütigung an sich. Und die meisten Ohrfeigen ins Gesicht waren eher Affekthandlungen meiner Eltern, vor allem meiner Mutter, die deutlich 'derber' erzogen worden war als mein Vater aus gebildeten Kreisen.
Ich liebte sie dennoch. Und am Ende, noch ehe ich eingeschult wurde, war aus der Teppichprackerbedrohung eher eine wilde Jagd geworden, in der ich mich mithilfe des Mobiliars und meiner Flinkheit der drohenden Bestrafung entzog, bis meiner Mutter die Puste ausging. Der Adrenalinkick ließ mich nie sonst so lebendig fühlen und sogar provokant lachen, wenn sie mich jagte. Als sie merkte, dass ich vor dem Gerät keine Angst mehr hatte, gab sie diese Methode auf. Die Ohrfeigen endeten noch vor dem Ende meiner Volksschulzeit - als ich meiner Mutter nach einer wirklich ungerechten Watschn (Ich war über eine Stunde zu spät von der Schule gekommen, weil ich einer ältlichen Lehrerin geholfen hatte, Schularbeitenhefte zum Korrigieren zu Fuß zu ihr nach Hause zu tragen, und sie hatte schon mütterliche Panik geschoben) erklärte, dass ich sie nicht mehr hinzunehmen gedachte (mit 8 oder so!).

LG, eKy
« Letzte Änderung: Januar 24, 2026, 17:29:15 von Erich Kykal »
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

a.c.larin

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #11 am: Dezember 27, 2025, 21:27:36 »
Hi Erich,

die wilde Jagd mit dem Teppichpracker rund ums Mobiliar kann ich mir bildlich vorstellen und lässt mich schmunzeln....

Ich denke, dass Fehlleistungen durch Affkte von Kindern leichter verkraftet werden als kalte , berechnende Wut. Wie du ganz richtig gesagt hast: Schmerz kann man eher aushalten als Demütigung. Die wirkt tiefer. Auslachen, ausgrenzen, geting schätzen - da kann viel Seele zerstört werden.
Und diese zerstörten Seelen tendieren dazu, sich rächen zu wollen, später im Leben, an ganz anderen
So werden aus Opfern Täter, die neue Opfer erzeugen, die wiederum zu Tätern werden....

Nur wenigen gelingt es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen - allein und aus sich selbst heraus: Fast unmöglich. Auch mit Hilfe schwierig. Die frühen Jahre der Kindheit sind so prägend.

Für mich war besonders  schlimm zu hören, was da in den SOS
Kinderdörfern an Missbrauch passiert ist. Da kann man sich nur noch an den Kopf greifen.
Und leider ist das auch so: Ein einziger Mensch kann in Minuten zerstören, was 20 Menschen in Jahren nicht aufbauen können.
Und leider, leider ist man , wenn man auf Unrecht reagieren muss, immer erst Zweiter.
Den Ereignissen voraus zu sein, das wäre die Lösung.
Aber dazu müsste man immerzu allwissend sein.

Bleibt nur übrig: Wir murksen weiter.
Traurig, aber wahr.

Larin

Erich Kykal

Re: Der begrabene Traum
« Antwort #12 am: Dezember 30, 2025, 08:59:52 »
Hi Larin!

Da sagst du was! Ich glaube zu denjenigen zu gehören, die die Kraft hatten, die eigene erlittene Unbill (vor allem auch später am Gymnasium durch Mobbing) nie an anderen auszutoben. Als Lehrer hätte ich durchaus Gelegenheit dazu gehabt. Ich habe den Teufelskreis durchbrochen, und dennoch kreist er bis heute in mir weiter und macht mich kleiner und verwundbarer, auch wenn ich ihn nie aggressiv nach außen trage.

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.