Der Tag ist schön. Des Himmels klare Tiefe
umrahmt der Wälder Grün mit lichtem Blau.
Ich wüsste kaum zu sagen, wo genau
die Traurigkeit mir winkt, als ob sie riefe.
Und doch, sie ist mein ständiger Begleiter,
ein Umhang wie aus Regenkühl und Nacht,
der alles gleich und ohne Freude macht,
als winke mich das Leben einfach weiter.
Der Tag ist schön. Die Kinder spielen Fangen
und Schmetterlinge tanzen übers Gras.
Die ganze Welt wirft Lust und Übermaß
um frohe Blicke und erhitzte Wangen.
Mich ruft nichts mehr in dieses bunte Treiben,
ich bin der Spiele und der Spieler satt.
Wohl dem, der keine Lebensfreude hat,
dem keine Freunde oder Träume bleiben.
Er ruht in sich, kein regelloses Fühlen
befördert einen Trieb, der ihn verletzt.
Kein Überschwang, der seine Seele hetzt,
und nicht Begehrlichkeit, darin zu wühlen.
Es wäre gut, behielte mich das Schweigen
allein in seinem Hort aus leerer Zeit
und winkte nicht all diese Traurigkeit
mir täglich zu aus jedem Bilderreigen.